Vereinssatzung

TGZV Rheinfelden

§1

Der Verein wurde 1963 unter Namen Taubenzuchtverein Rheinfelden e.V. gegründet und hat seinen Sitz in Rheinfelden Baden. Er wurde am 18. September 1974 in das Vereinsregister Nr.448 beim Amtsgericht Lörrach eingetragen.

An der Jahreshauptversammlung am 26.04.2014 wurde der Vereinsname
in Tauben-& Geflügelzuchtverein Rheinfelden geändert. Das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Freiburg im Breisgau. Dort ist der Verein mit der VR 410448 registriert.

§2

Der Verein ist Landesverband Baden im Bund deutscher Rassegeflügelzüchter angeschlossen.

§3

Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigste Zwecke” der Abgabeordnung
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Tierzucht
    a. Des Tier- und Artenschutzes
    b. Der Rasse- und Ziergeflügelzucht und der Kleintierzucht

§4

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Personen durch Ausgaben, die Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§5

Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft (Verein) oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft (Verein) an den Landesverband Baden, im Bund deutscher Rassegeflügelzüchter, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§6

Die Mitgliedschaft kann jede geschäftsfähige Person erwerben. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft. Der Antrag auf Aufnahme muss schriftlich erfolgen

§7

Die Mitglieder sind verpflichtet:

  1. Den Verein durch Mitarbeit zu unterstützen, Veranstaltungen und Versammlungen zu besuchen und den geldlichen Verpflichtungen Verein gegenüber pünktlich nachzukommen, insbesondere den durch die Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag zu entrichten
  2. Die Züchterarbeit gewissenhaft auszuführen, ihre Stallungen und Anlagen in Ordnung zu halten, ihre Tiere sauber und frei von Ungeziefer zu halten und erkannte Krankheiten sofort Vereinsvorstand anzuzeigen
  3. Kranke Tiere gegeben falls auszumerzen.
  4. Den vom Verein bestimmten Personen Zutritt zu den Stallungen und Einrichtungen zu gewähren.
  5. Die Parzellenbeiträge und Miete sind bis zum 15. des Monats bei monatlicher Beitragszahlung zu begleichen.

§8

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Streichung oder Ausschluss. Der Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Austrittserklärung. Eine Streichung kann erfolgen, wenn ein Mitglied mehr als ein halbes Jahr mit seinen Verbindlichkeiten im Rückstand ist. Der Anspruch des Vereins auf Zahlung rückständiger Beiträge und Erfüllung anderer Verpflichtungen wird durch die Streichung nicht berührt.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann auf Zeit oder für dauernd erfolgen:

  1. Wenn es gegen diese Satzung verstößt
  2. Wenn es gegen die Satzung des Landesverbandes verstößt
  3. Wenn es Anordnungen des Vereins oder Landesverbandes oder deren Beauftragen nicht befolgt
  4. Wenn es Handlungen begangen hat, die geeignet sind, den Verein, den Landesverband oder irgendein Mitglied zu schädigen
  5. Wenn es sich eines unehrenhaften, den Einzelnen oder der Gemeinschaft, schädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat.

§9

Zur Stellung eines Ausschlussantrages ist jedes Mitglied des Vereins berechtigt. Der Antrag ist an den Vorstand zu richten und zu begründen.

§10

Gehört der Beklagte eigenen Verein an, entscheidet eine Mitgliederversammlung über den Ausschluss.

§11

Dem Beklagten muss Gelegenheit gegeben werden, sich über den Ausschlussantrag zu Äußern.

§12

Jeder Ausschluss ist Landesverband zu melden. Gegen den Ausschluss kann der Betroffene innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Landesverband einlegen. Während der Dauer des Beschwerde Verfahrens ruht die Mitgliedschaft des Betroffenen.

§13

Gehört der Betroffene nicht Tauben & Geflügelzuchtverein Rheinfelden(Baden) an, ist der Ausschlussantrag vom Vereinsvorstand des Landesverbandes einzureichen, der Betroffene angehört.

§14

Der gesamte Vereinsvorstand wird durch eine Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Die Wahl des 1. Vorsitzenden kann auf Wunsch in geheimer Abstimmung erfolgen. Jedes Amt im Verein ist ein Ehrenamt.

§15

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den ersten Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden. Jeder ist zur Alleinvertretung befugt. Jedoch gilt im Innenverhältnis, dass der stellvertretende Vorsitzende nur dann in eine Funktion tritt, wenn der erste Vorsitzende verhindert ist.

§16

Alle grundsätzlichen Entscheidungen und Angelegenheiten unterliegen der Beschlussfassung einer Mitgliederversammlung.

§17

Alle Entscheidungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit getroffen. Die Abstimmungen können auf Antrag geheim erfolgen.

§18

Dem Schriftführer obliegt der laufende Schriftverkehr des Vereins des Vereins, auch mit der Orts – und Fachpresse. Er hat über jede Versammlung oder Sitzung eine Niederschrift anzufertigen. Diese soll vom ersten Vorsitzenden gegengezeichnet werden. Dem ersten Vorsitzenden ist der Schriftverkehr von grundsätzlicher Bedeutung zur Durchsicht vorzulegen.

§19

Dem Kassierer obliegt das Kassenwesen. Er hat Einnahmen und Ausgaben genau zu buchen und Einnahme- und Ausgabenbelege nummeriert aufzubewahren. Die Belegnummern müssen mit den Belegnummern der Buchungseintragungen übereinstimmen.
Vereinnahmte Gelder sind auf ein Bankkonto einzuzahlen. Andere als laufende Ausgaben über 100 € bedürfen der Beschlussfassung einer Mitgliederversammlung.

§20

Die Kasse des Vereins ist am Schluss jeden Kalenderjahres durch Kassenprüfer zu prüfen.
Die Kassenprüfer gehören nicht Vereinsvorstand an. Sie müssen durch die Hauptversammlung jedes Jahr neu gewählt werden. Die Kassenprüfer erstatten bei der Hauptversammlung Bericht über den Kassenbefund und beantragen Entlastung. Lehnen sie den Entlastungsantrag ab, so haben sie dies Landesverband mit einer Begründung mitzuteilen. Die Beschlüsse der Kassenprüfer sind schriftlich niederzulegen und von sämtlichen Kassenprüfern zu unterzeichnen.

§21

Im laufenden Geschäftsjahr müssen mindestens 6 Vorstandssitzungen und mindestens 6 Mitgliederversammlungen abgehalten werden. Die Termine werden durch den 1. Vorsitzenden festgelegt und rechtzeitig den Mitgliedern in schriftlicher Form per Aushang in den Vereinsschaukästen bekannt gegeben.

Die Einberufungen der Jahreshauptversammlung und einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen 6 Wochen vor Termin und werden in schriftlicher Form per Post oder per Mail und durch Bekanntgabe in der örtlichen Tageszeitung “Badische Zeitung Rheinfelden” bekanntgegeben.

§22

Der Verein kann durch Beschluss der Hauptversammlung oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu Beschluss ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder notwendig.

§23

Diese Satzung wurde an der Jahreshauptversammlung am 29.03.2019 einstimmig beschlossen.

Die Mitgliederversammlung vom 04.07.2019 hat die Änderung der Satzung §5 beschlossen.

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